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Das bevorstehende Ende der biografischen Zeitzeugenschaft erfordert neue Anstrengungen hinsichtlich einer nachhaltigen Erinnerungsarbeit. Der VfL Bochum 1848 und das Fanprojekt Bochum nehmen sich dieser gesellschaftlichen Verantwortung an. Auch mit der zweiten Durchführung der Bildungsreise Buchenwald sollen die Schrecken der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik durchleuchtet werden. Mittels der Beschäftigung mit historischen Fakten sollen VfL-Fans für gegenwärtige Diskriminierungsformen sensibilisiert werden.

Vom 14. bis zum 17. November 2019 haben wieder 30 Fans des VfL Bochum 1848 die Möglichkeit, an der Bildungsreise nach Thüringen teilzunehmen. Neben einem Stadtrundgang durch die Kulturstadt Weimar mit thematischem Schwerpunkt auf der „Weimarer Republik“ stehen auch in diesem Jahr wieder Besuche der Gedenkstätte Buchenwald sowie des Erinnerungsortes Topf&Söhne an.

Im Vorfeld der Fahrt findet ein verbindliches Vortreffen statt. Am 17. Oktober 2019 erwarten Historikerin Dr. Ingrid Wölk und Zeitzeuge Rolf Abrahamsohn die Teilnehmenden im Stadtbüro der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ruhr-Mitte, Bleichstraße 8. Rolf Abrahamsohn war Häftling im Konzentrationslager Buchenwald und musste auch in einem der Außenlager dieses KZs, hier in Bochum, Zwangsarbeit leisten. Dr. Ingrid Wölk wird den Teilnehmenden die dramatische Verbindung zwischen Bochum und Buchenwald vermitteln.

Um 08.00 Uhr am 14. November startet der Reisebus vom Ruhrstadion aus nach Weimar. Die Teilnehmenden sind im Comfort Hotel Weimar untergebracht. Das Angebot inkludiert Vollpension. Die Rückreise aus Erfurt wird im Anschluss an den Besuch des ehemaligen Fabrikgeländes der Firma Topf&Söhne am 17. November um 13:00 Uhr erfolgen. Die Teilnahmegebühr beträgt 100€.


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