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Am vergangenen Donnerstag kam es um 17 Uhr im AWO-Stadtbüro in der Bleichstraße zum Vorbereitungstreffen für die Bildungsreise nach Buchenwald, die vom Fanprojekt Bochum und dem VfL Bochum 1848 organisiert wird. Die Fahrt findet vom 14.-17.11 statt und war bereits einen Tag nach Veröffentlichung ausgebucht. Das Teilnehmerfeld ist bunt gemischt und lässt auf eine erfolg- und lehrreiche Fahrt hoffen.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Pressesprecher der AWO Unterbezirk Ruhr-Mitte, Christopher Becker, konnte die ehemalige Leiterin des Stadtarchivs Frau Dr. Ingrid Wölk den Teilnehmenden einen Einblick in die Verknüpfung "Bochum - Buchenwald" geben und weitere bewegende Details schildern. In Bochum befanden sich zum Ende des zweiten Weltkriegs zwei Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald.  Anschließend zeigten die Organisatoren einen Ausschnitt eines Interviews mit dem Zeitzeugen Rolf Abrahamson, der aus dem Ruhrgebiet stammt und außerdem im Bochumer Außenlager inhaftiert war und dort Zwangsarbeit leisten musste. Die Anwesenden hatten daraufhin die Möglichkeit sich mittels eines Spiels intensiver kennenzulernen und auszutauschen. Zudem gab es klassisch Currywurst und Brötchen.

Wir arbeiten aktiv daran, dass diese Form der Geschichtsvermittlung hilft, die Vergangenheit erlebbar zu machen und Geschichtsrevisionismus zu entlarven. Insbesondere im Hinblick auf das bevorstehende Ende der biografischen Zeugenschaft bieten Bildungsreisen und Gedenkstättenfahrten die Möglichkeit der Reflexion von Geschichte.

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