Aktivitäten

Am Mittwoch, den 23.04.2014, unternahm das Fanprojekt Bochum mit jugendlichen VfL-Anhängern einen Tagesausflug zum Möhnesee.

 Als erste sportliche Betätigung stand um 11h das Fußballgolfen in Günne auf dem Programm. Zunächst wurden die Jugendlichen mit Fußbällen ausgestattet. Die Regularien des Fußballgolfs sind schnell erklärt: analog zum Minigolf - wobei der Fuß hierbei den Schläger und der handelsübliche Fußball der Größe 5 den Minigolfball ersetzt – ist es das Ziel, mit möglichst wenigen Versuchen den Fußball in das Loch am Ende der jeweiligen Bahn unter zu bringen. Insgesamt wurden 12 Löcher bespielt. Die Highlights auf der Anlage in Günne sind die Löcher 8 und 9 mit herrlichem Panorama auf die Sperrmauer sowie die finale Bahn 12, bei der die Jugendlichen nach dem Überspielen zahlreicher Hindernisse in den Kofferraum eines Kleinwagens treffen mussten. Der erwähnte Kleinwagen dient im Anschluss traditionell als Podium, auf denen sich der Drittplatzierte Justin, „Vize“ Finn und der Gewinner Daniel feiern ließen.

Im Anschluss wurde die Freizeitanlage in Körbecke angesteuert. Direkt am Ufer des Möhnesees erwartete die Teilnehmer die nächste Sportart: Team-Floßbauen. Christian Becker und sein Team bieten diese und weitere außergewöhnliche Sportarten, wie zum Beispiel Kanufahren, Segeln, Baumklettern, Jagdbogenschießen, Crossgolfen uvm. schon seit einigen Jahren am Möhnesee und Umgebung an. Teamleiter Reinhard empfing die Gruppe auf einer Wiese unweit der Brücke Arnsberger Straße. Verblüfft standen die Jugendlichen vor den umherliegenden Kanthölzern, Schwimmern und Seilen. Denn ohne große Anleitung durch den Teamleiter war es nun die Aufgabe für die in 2 Gruppen aufgeteilten Jugendlichen, aus den vorhanden Ressourcen ein schwimmfähiges Floß zu bauen. Erschwert wurde diese Herausforderung zum einen durch den klaren Auftrag, so ressourcensparend wie möglich zu bauen, auf der anderen Seite aber auch durch den Hinweis, dass auch die optische Gestaltung in der Endabrechnung entscheidende Punkte einbringen kann. Die Teams „Curry-Wurst-Kings“ und „Ruhrpotthydra“ hatten für den Floßbau genau 90 Minuten Zeit. Um 16:30 wurden die in hektischer, aber produktiver Kooperation zusammengebauten Flöße zum Ufer des Sees transportiert. Nach einigen Startschwierigkeiten befanden sich beide Teams - nicht mehr ganz so trocken wie bei Antritt unserer Tour – auf dem See, der in seiner Mitte eine Tiefe von bis zu 32m aufweist. Ein kleiner Wettlauf-Sprint, von der Brücke Arnsberger Straße bis zum Teamleiter Reinhard, der die Gruppe auf einem Wasserfahrrad begleitete, sollte noch nicht das Ende unserer Wasseraktivität darstellen. Auf dem Rückweg, auf Seemitte, schlich sich bei vielen die Erschöpfung ein, doch Reinhard wusste mit den Geschichten des Sees, insbesondere derer der Staumauer zu Zeiten des 2. Weltkriegs, zu beeindrucken. In entspannter Atmosphäre wurde also wieder der Ausgangspunkt, eine kleine Anlegestelle für Segel- und Tretboote, angesteuert. Danach wurden die mit viel Schweiß und Kreativität konstruierten Flöße wieder auseinandergebaut. Den Schlusspunkt des Floßbaus stellte die Endauswertung, vorgenommen durch Teamleiter Reinhard, dar: Die „Ruhrpotthydra“ um Steuermann Paul gewann mit 56 von 60 möglichen Punkten knapp vor den „Currywurst-Kings“ um Kapitän Roy (54 Punkte).

Vor der Rückreise wurden neu erworbene Erfahrungen bei Grillfleisch und Pommes ausgetauscht. Insgesamt war unser Ausflug zum Möhnesee ein voller Erfolg, glücklicherweise war uns auch Petrus wohlgesonnen und wir hatten nur einen kleinen Schauer während des Ortswechsels von Günne nach Körbecke zu beklagen.

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