Demokratiekonferenz des Kinder- und Jugendring Bochum e.V.

In der vergangenen Woche konnte das Fanprojekt Bochum gemeinsam mit Schüler*innen der Hildegardis-Schule und der Willy-Brandt-Schule die Ausstellung "Unsere Heimat, unsere Liebe" auf der diesjährigen Demokratiekonferenz vorstellen. Die Demokratiekonferenz wird vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Bochum sowie dem Kinder- und Jugendring Bochum e.V. veranstaltet und dient dem Austausch über Erfahrungen mit Projekten, die ihm Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert wurden. Das Programm des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zielt auf Demokratieförderung, Vielfaltsgestaltung und Extremismusprävention. Die Ausstellung "Unsere Heimat, unsere Liebe" des Fanprojekt Bochum wurde u.a. durch die Hilfe des Bundesprogramms realisiert. 

Die Schüler*innen der Hildegardis-Schule und der Willy-Brandt-Schule nahmen in den vergangenen Monaten an dem Projekt "Demokratieforum - Unsere Heimat, unsere Liebe !?" des Fanprojekt Bochum teil, das auf Grundlage der Ausstellungsinhalte in einem mehrtägigen Workshopformat u.a. eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Stadt Bochum im Nationalsozialismus und der Geschichte des letzten Fußballmeisters im jüdischen Verbund, Hakoah/Schild Bochum, bietet. Die Schüler*innen wurden hierbei im Sinne eines Multiplikatorenansatz dazu befähigt, weitere Mitschüler*innnen durch die Ausstellung "Unsere Heimat, unsere Liebe" führen zu können. 

Schülerinnen der Hildegardis-Schule konnten nun auf der Demokratiekonferenz in einem ersten Schritt den anwesenden Interessierten Teile der Ausstellung "Unsere Heimat, unsere Liebe" vorstellen und hierbei selbst gewählte Schwerpunkte setzen. In einem zweiten Schritt berichteten Schüler*innen der Willy-Brandt-Schule über ihre Erfahrungen während der Projekttage im Rahmen des Projekts "Demokratieforum - Unsere Heimat, unsere Liebe !?". Sie stellten hierbei eindrücklich heraus, welche Inhalte ihnen im Besonderen in Erinnerung geblieben sind und wie revisionistischen Forderungen nach einem "Vergessen" begegnet werden kann.